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Ulrich Khuon
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"gemeinsam grenzenlos" - Matinee

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gemeinsam grenzenlos
BTT Extra
Matinée mit Ulrich Khuon
Initiative Bayerischer Theater
Aufgrund mehrfacher Anfeindungen gegen Theater und Künstler*innen haben sich zahlreiche bayerische Bühnen zu einem Bündnis für Offenheit und Toleranz zusammengeschlossen, um gemeinsam für die Freiheit der Kunst und gegen den Rassismus und Ausgrenzung einzutreten.

Für die bayerischen Theatertage haben wir ein buntes, facettenreiches Programm mit vielen Künstler*innen aus dem In- und Ausland zusammengestellt und freuen uns, dass Ulrich Khuon, der Präsident des Deutschen Bühnenvereins und Intendant des Deutschen Theater Berlin zu uns sprechen wird.

Unterstützt wird die Veranstaltung von den Mitgliedern des Landesverbands Bayern im Deutschen Bühnenverein.

 
DAS PROGRAMM

- 11.00 Uhr -

Begrüßung
Werner Müller, Intendant Stadttheater Fürth,
Gisela Hoffmann, Künstlerische Leitung Gostner Hoftheater Nürnberg und Initiatorin von gemeinsam grenzenlos,
Thomas Schwarzer, Leiter der Geschäftsstelle des Landesverband Bayern, Dt. Bühnenverein
Musik
Fusion Rock/Alternative Rock, Gitarre und Gesang
Bizhan Nekoubin (Iran)
Lesung
„Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“, Auszug
Nikolaus Struck
Vortrag
Ulrich Khuon, Präsident des Deutschen Bühnenvereins und Intendant des DT Berlin
Musik
Fusion Rock/ Alternative Rock, Gitarre und Gesang
Bizhan Nekoubin (Iran)
Pause (ca. 10 Min)
„Visionenbaum: Grenzenloses Miteinander“
interaktives Projekt, Konzept: Barbara Bess , Tänzerin und Choreografin
Musik Electropop | Oromo-Band (Äthiopien)
Performance
„hands on“ inspiriert von Handstudien und Gemälden von Albrecht Dürer Mittwochsclub „Land&Leute“ des Staatstheater Nürnberg
Leitung: Andrea-Maria Jebelean
Lesung
„Sir Thomas Morus“, William Shakespeare, 6. Szene |
Stephan Ullrich, ETA Hoffmann Theater Bamberg
Lesung
Gedichte auf Farsi und Deutsch; Vorstellung des Projekts: The Poetry Project Berlin* | Else Lasker-Schüler Preisträger (Afghanistan) und Thomas Witte
Lesung
„Miasanmia. Lesung im Rahmen von Münchner Kunst und Kultur für Respekt“ | Gunther Eckes, Residenztheater München
Performance
Das Kunstraumensemble präsentiert: Unbeschränkt und nicht zu fassen | Performance der Inklusionsgruppe der Lebenshilfe, Leitung: Christian Vittinghoff

Offener Ausklang mit Musik der Oromo-Band und einer äthiopischen Kaffeezeremonie im Theatertage-Garten

Änderungen vorbehalten.

*Die Gruppe „The Poetry Project" aus Berlin wurde 2015 von der Spiegel-Reporterin Susanne Koelbl gegründet. Sie hatte die Idee, geflüchtete Jugendliche zu einem Gedichte-Workshop einzuladen. Die 14-18-jährigen Jugendlichen aus Afghanistan und dem Iran trafen sich regelmäßig und verfassten Texte und Gedichte in ihrer Muttersprache. Das Geschriebene wurde daraufhin ins Deutsche übersetzt. Dafür erhielt die Gruppe, bestehend aus sechs afghanischen Flüchtlingen und ihr Übersetzer den Else-Lasker-Schüler-Lyrikpreis 2018, der mit € 3.000 dotiert ist. Er wurde im Februar in Wuppertal überreicht.

 

 

Über das Projekt "gemeinsam grenzenlos"

Am 1. Juli 2017 haben sich viele bayerische Theater zu einem gemeinsamen Aktionstag und Bündnis für Offenheit und Toleranz zusammengeschlossen. Wir wollen die Bedeutung der Freiheit der Kunst für den Zusammenhalt der Gesellschaft ins Bewusstsein rücken.

Gegenwärtig wird die offene und vielfältige Gesellschaft von radikalen Kräften bedroht. Nicht wenige Menschen setzen auf geschlossene Weltbilder und geschlossene Denkstrukturen. Sie sehen angesichts der starken Zuwanderung von Menschen aus fremden Kulturen nach Europa, den sogenannten „Multikulturalismus" als gescheitert an. Einige sprechen wieder von der deutschen Leitkultur.
Wir bekennen uns hingegen zu einer zentralen Erkenntnis der europäischen Aufklärung, dass Kultur immer primär die Anerkennung von Unterschieden ist. Die Ideen von Kultur werden von verschiedensten Menschen gemacht und sind in einer freien und demokratischen Gesellschaft niemals statisch, sondern verändern sich kontinuierlich.

Das Stadttheater Fürth setzt sich seit Jahren für ein menschenwürdiges Miteinander ein. In unseren Spielplänen und in zahlreichen Aktionen ist der Einsatz für kulturelle Vielfalt und die Solidarität mit Menschen, die in Not geraten, gelebter Alltag. Alle Menschen, egal welcher Nationalität, welcher Hautfarbe, welcher Religion, ethnischer Herkunft oder sexueller Orientierung, verdienen den gleichen Respekt. Das Zusammenleben mit Menschen anderer Kulturen in Deutschland erachten wir nicht als Bedrohung sondern als Bereicherung.
Seit über 10 Jahren spielen z.B. im Jugendclub des Stadttheaters Fürth junge Menschen, die aus ihrem Heimatland fliehen mussten, mit einheimischen Jugendlichen zusammen Theater. Wir kooperieren zu diesem Zweck mit einer Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Wir setzen uns mit den Themen Flucht, Vertreibung und Migration in vielen Bürgerbühnenprojekten aber auch in Inszenierungen im Großen Haus des Stadttheaters auseinander. Wir fördern den Dialog zwischen Flüchtlingen, Flüchtlingshelfer*innen und den Zuschauer*innen des Stadttheaters Fürth durch Publikumsgespräche.

Theater ist ein Ort der Begegnung unterschiedlichster Gruppen und fördert die Kultur aller Menschen. Theater propagiert Respekt, Achtung, Nächstenliebe und Toleranz und setzt sich entschieden zur Wehr gegen Ausgrenzung, Radikalisierung, Hass und Hetze. Theater ist grenzenlos und fördert das vorurteilsfreie Spiel der Gedanken, der Argumente und der Lebensentwürfe. Das ist im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland bewusst nach den Erfahrungen im Nationalsozialismus verankert.
Auch die Intendantengruppe des Deutschen Bühnenvereins bekennt sich zu einer freien, offenen und toleranten Gesellschaft, die sich auf der Basis unseres Grundgesetzes und der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland entfalten und weiter entwickeln kann. Die Theater und Orchester leisten mit ihren Vorstellungen und Konzerten einen elementaren Beitrag zu einem respektvollen Diskurs innerhalb unserer politischen Kultur. Theater sind Erfahrungsräume der Demokratie.

Lassen Sie uns gemeinsam für kulturelle Vielfalt kämpfen, bekennen wir uns zu einer offenen und freien Gesellschaft, und gestalten wir die Welt mit den Mitteln der Kunst ein wenig gerechter.

 

Die teilnehmenden Theater:

Theater an der Rott
Tafelhalle Nürnberg KunstKulturQuartier
Ensemble Theater
Residenztheater München
Münchner Kammerspiele
Landestheater Oberpfalz
Stadttheater Fürth
Theater Erlangen
Landestheater Schwaben
Theater Schloss Maßbach
Das Theaterprojekt Nikolaus Struck
Salz & Pfeffer
Landestheater Dinkelsbühl
Theater Regensburg
Das Junge Theater Regensburg
Gostner Hoftheater
Staatstheater Nürnberg
Theater Pfütze
Theater Mummpitz
Deutscher Bühnenverein, Landesverband Bayern

Genre: Literatur & Musik, Party, Jazz & more


Ensemble

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