StartseiteWeitere InformationenProjekte"NUR. WAS IM LEBEN WICHTIG IST" AN DER JOHANN-DANIEL-PREISSLER-MITTELSCHULE

"NUR. WAS IM LEBEN WICHTIG IST" AN DER JOHANN-DANIEL-PREISSLER-MITTELSCHULE

In einer Kooperation des Gostner Hoftheaters mit der Johann-Daniel-Preißler-Mittelschule, vertreten durch Theaterpädagogin Nathalie Reinecke und Assistentin Isabelle Pyka bzw. Lehrkraft Denise Clement, wurde den Schüler/innen die Möglichkeit gegeben, sich mit „Nichts.“ auseinander zu setzen und parallel zu den professionellen Darstellern eigene theatrale Erfahrungen zu sammeln. An der Preißler-Schule entstand dadurch ein Rahmenprogramm zum Stück, welches aus zwei Teilen besteht:

1. In der Theater AG der Schule haben die Schüler/innen kurze Szenen zu Themen des Romans erarbeitet – es wurden explizit nicht die Szenen aus dem Roman verwendet, sondern die Schüler sollten sich eigenen Gedanken machen und somit die Handlung des Romans erweitern und auf ihre persönliche Lebenswelt übertragen.

2. In Zusammenarbeit mit den Kunstklassen wurden die einzelnen „Opfer“, die auf dem Berg der Bedeutung angehäuft werden, nachgestellt und ausgestellt. Das besondere an dieser Ausstellung ist, dass die Exponate auf durchsichtigen Säulen angebracht werden, in die die Schüler/innen Kugeln werfen können, um zu zeigen, welches „Opfer“ für sie am meisten bedeutet. Schließlich ist diese Ausstellung von der Schule in das Gostner Hoftheater umgezogen. Nach den Aufführungen von „Nichts.“ bekommt dann das Theaterpublikum ebenfalls die Möglichkeit, das „größte Opfer“ zu wählen. Eine Linie an den Skulpturen zeigt die Füllhöhe in der Schule an.

Diese zwei Teilbereiche des Projekts sorgen nicht nur für eine noch nie da gewesene Verzahnung von professionellem Theaterbetrieb, Schule, Theater AG, Literatur und Kunst sondern bieten dem Theaterpublikum auch einen Einblick in die Persönlichkeiten der Schüler/innen und eröffnen somit einen neuen Blickwinkel auf die zentrale Frage des Romans von Janne Teller.